ICH GEHE DA HIN, WO DER NAME VON JESUS CHRISTUS NOCH UNBEKANNT IST.

Apostel Paulus in Römer 15, 20

Tochter als Türöffner

19.08.2019
Normalerweise kaufen wir in einem Laden ein, der einem netten Nachbarn gehört. Neulich gingen meine elfjährige Tochter Emily und ich zu seinem Geschäft, fanden es jedoch geschlossen vor. Der Ladenbesitzer war beim Gebet in der Moschee. Also gingen wir über die Strasse zu einem anderen Geschäft, obwohl dessen Besitzer oft unhöflich und aggressiv ist.

In nur einer Generation

24.06.2019
«Nein, schlage die Diebe nicht», sagte Scheich Idriss ins Telefon, als ich in seinem einfachen Haus am Rande des Dorfes sass. «Und verhafte sie auch nicht. Lass sie gehen und sag ihnen, sie sollen morgen früh vor das Zivilgericht kommen.»

Getauft in feindseliger Umgebung

20.05.2019
Gott wirkt kraftvoll in der muslimischen Nachbarschaft, in der meine Teamkollegen und ich leben. Männer und Frauen sind geheilt worden und viele folgen nun Jesus nach. Diese neuen Gläubigen versammeln sich regelmässig und sie haben begonnen, sich selbst «Familie Jesu Christi» zu nennen.

Tut mir leid

11.03.2019
«Ich dachte halt, ich kann dich alles über das Indschil (das Evangelium) fragen, weil du ja täglich darin liest.» Das sitzt. Mein neuer kleiner Bruder erklärt mir gerade, warum es ihm so wichtig war, jeden Freitag mit mir über die heiligen Bücher zu sprechen.

Milch und Honig

25.02.2019
Vor kurzem sass ich im Haus meiner Teamkollegin und genoss ein Frühstück mit gewürztem Kaffee und frittiertem Gebäck, während wir uns über neue Freunde, Ereignisse in der Nachbarschaft und Dinge, die wir gelernt haben, unterhielten. Nach einer Weile wandten wir uns im Gespräch den schwierigen Dingen zu, die lokale muslimische Frauen – unsere Freunde – hier vorfinden: Missbrauch, Vergewaltigung, Krieg, Hunger und Armut, Korruption, Lügen und Betrug, erste, zweite und dritte Ehefrauen. Solche Dinge sind für Frauen in diesem Land ganz normal.

Erstaunliche Aussagen eines Muslims

28.01.2019
Ich kenne Abu schon eine lange Zeit. Vor ein paar Jahren hatte er eine Herzoperation, bei der er fast gestorben wäre. Ich besuchte ihn auf der Intensivstation, legte meine Hände auf ihn und betete für ihn. Er war dazumal in einem induzierten Koma, sagt aber, dass er sich meiner Präsenz bewusst war und mein Gebet bewirkt habe, dass er von einem dunklen, erdrückenden Gewicht auf seiner Brust befreit wurde.

«Weihnachten feiere ich bei Kathrin!»

24.12.2018
Meine muslimische Freundin Saima hatte geträumt, dass sie Weihnachten bei mir feiert. Also lud ich sie und ihre Familie an Weihnachten zu uns nach Hause ein. Die vierjährige Tochter war so begeistert von unserem mit winzigen Geschenken behängten Tannenbaum, dass sie sofort auch einen zu Hause haben wollte. So kauften die Eltern eine kleine Palme im Topf. «Aber das ist nicht richtig!», protestierte Sana.

Sprachlektion oder Seelsorge?

01.10.2018
Manche Beziehungen haben viele Gemeinsamkeiten mit dem Graben eines Brunnens. Vor allem, dass es Ausdauer braucht um in die Tiefe zu kommen. Gut 500 Stunden habe ich in den letzten Monaten mit meiner Sprachhelferin verbracht. Nicht nur meine Sprache hat so Fortschritte gemacht, wir haben gemeinsame Themen gefunden, die über unsere Herkunft und Kultur hinausgehen und in die Tiefe führen.

Wenn Saat auf vorbereiteten Boden fällt

06.08.2018
Jussuf kennen wir schon länger, da sein Bruder früher unser Vermieter war. Obwohl er noch jung ist, gehört Jussuf zu den respektierten Männern seines Stammes. Jeder kennt ihn, er kennt jeden, und sein Wort hat Gewicht. Umso freudiger überrascht waren wir, als wir vor einiger Zeit im Gespräch herausbekamen, dass Jussuf zwei Bibeln hat und regelmässig in ihnen liest. Er ist überzeugt, dass die Worte Jesu gut sind und dass er davon lernen kann.

Bibelstudium am Strassenrand

09.07.2018
Vor zwei Monaten sassen mein Teamkollege und ich mit unserem muslimischen Freund Shafiq im Wartezimmer. Der Arzt hatte Shafiq gesagt, dass sein infizierter Finger amputiert werden müsse. Aber wir wussten, dass es noch eine andere Möglichkeit gibt. Wir beteten in Jesu Namen, und Gott heilte ihn auf wundersame Weise!

Libyen – Hoffnung im Chaos?

25.06.2018
„Ich sah Libyen, wo die Lämmer schon gehörnt aufwachsen, denn dort werfen die Schafe dreimal im Laufe eines Jahres. Nimmer gebricht es dort dem Herrn und nimmer dem Hirten, weder an Käse noch Fleisch noch süsser Milch von der Herde, welche das ganze Jahr mit vollen Eutern dahergeht.“

Jesus ist stärker

11.06.2018
Ende letzten Jahres hatten wir Schwierigkeiten, die Nähkurse zu füllen. Ohne ersichtlichen Grund kamen immer weniger Mädchen. Kurz vor Neujahr wurde dann unsere Lehrerin krank – hoher Blutdruck und Herzprobleme. Es sah richtig schlecht aus. Im neuen Jahr kam dann erst mal niemand.

Unvorbereitet ausgereist?

02.04.2018
Stephan war jung, hatte keine theologische Ausbildung und auch keine spektakuläre Berufung erlebt, trotzdem entschied er sich dafür, einen Auftrag in Ostafrika anzunehmen.

Freundschaft braucht nicht viele Worte

19.03.2018
Oft werde ich gefragt, wie ich mich als Kurzzeiterin mit den einheimischen Lehrern und Kindern verständige. Mit den einen spreche ich Englisch und sie antworten auch in Englisch. Mit anderen spreche ich ebenfalls Englisch, aber die Antwort kommt in ihrer Sprache. Irgendwie verstehen wir uns meist trotzdem und oft gibt es was zu lachen.

Im Zorn vergesse ich Gott

19.02.2018
Rahima, eine fromme Muslima, hat uns ohne Vorbehalt in ihr Leben aufgenommen. Während andere lokale Mütter uns gegenüber vorsichtig waren, hat Rahima ihre Kinder seit dem ersten Tag bei uns spielen lassen. Doch etwas erschütterte unser Bild von ihr gewaltig.

Von Gottes Plan überrascht

05.02.2018
Schon lange faszinieren mich Geschichten von Menschen, die Gott im Ausland dienen. Zum Teil wussten sie bereits in ihrer Kindheit, wo sie einmal landen werden. Meine Geschichte ist anders. Ich hatte Pläne – und Gott überraschte mich mit einem bis dahin völlig undenkbaren Weg.

Bleibe, du wirst gebraucht!

22.01.2018
«Warum verlässt du dein Land?», fragte ich Abdul Rahman. «Das ist doch dein Zuhause!» Abdul Rahman war ein neuer Nachfolger von Jesus, aus einer muslimischen Volksgruppe. Er nahm an einem Trainings- und Jüngerschaftsprogramm teil, welches unser Team in Nordostafrika für lokale Gläubige begonnen hatte.

Eine Muslima, die Weihnachten liebt

25.12.2017
«Ich liebe Weihnachten und ich liebe die Bibel. Du weißt, dass sie uns sagt, dass wir uns gegenseitig mit Güte und Vergebung behandeln sollen.» Ich konnte meinen Ohren nicht trauen. Ich hatte Basima eben zum ersten Mal getroffen. Nie zuvor hatte ich eine muslimische Frau so reden hören. «Dies wäre ein besseres Land, wenn sie die Bibel in unseren öffentlichen Schulen unterrichten würden...

Die Botschaft und der Vermittler

11.12.2017
«Komm mit mir zum Dargha», sagte der Mann im Café. Alex lächelte. Er und sein Teamkollege Nathan hatten den Mann gerade erst kennengelernt. Aufgrund der Gastfreundschaft, die für diese Kultur charakteristisch ist, zögern selbst Menschen die sich kaum kennen nicht, andere in ihr Leben einzuladen. Die drei Männer verliessen das Café und gingen zum Dargha...

Der Mann im Boot

13.11.2017
Als die Töchter von Nurbika, einer Muslima aus dem Kaukasus, zum Glauben an Jesus Christus kommen, beginnt sich ihr Verhältnis zueinander abzukühlen. Nurbika war gegen diese Entscheidung und behandelte ihrer Töchter fortan sehr streng. Bis sie diese Vision hatte...

Eine Schwiegertochter vergibt

11.10.2017
Merjem besuchte als Teenager die Koranschule, verinnerlichte deren Lehre und war überzeugt von ihrer Religion. Nach ihrer Heirat zog sie traditionsgemäss zu den Eltern ihres Ehemannes. Aber kurz darauf wollte ihre Schwiegermutter sie wieder aus dem Haus vertreiben. Merjem wurde mit unwahren Vorwürfen überhäuft...

Nachfolge unter Verfolgung

11.10.2017
Während unseres Einsatzes in einem völlig islamischen Land in Südasien erlebten wir, wie die ersten einheimischen Menschen Jesus begegneten und bereit wurden, ihm trotz aller Warnungen und Widerstände nachzufolgen. Die meisten der rund zehn Personen waren junge Frauen...

Verheiratet mit der Schwester des Zimmermanns

02.10.2017
Jeden Tag ging ich am Geschäft von Izat, dem Zimmermann, vorbei. Sein Ein-Mann-Geschäft war versteckt neben einem Computer-Laden nicht weit von meiner Wohnung. Täglich grüsste ich Izat und wir tauschten Segenswünsche aus – für zwei Jahre ging das so...

Der Xerophile

18.09.2017
Definition: Eine Person, die trockenes Klima und dürres Land mag. Der Begriff Xerophil bezeichet normalerweise Kakteen oder Wüstenbüsche. Aber ich denke, es beschreibt sehr treffend uns – meine Teamkollegen und mich.

Nie mehr einsam!

04.09.2017
Auf einer Osterfeier in unserer jungen Gemeinde in Mittelasien kam sie zum ersten Mal: Afsana – eine Frau Ende 30 und unverheiratet, was in dieser Gesellschaft sehr selten ist. Später erzählte sie, warum sie eigentlich gekommen war: Sie dachte, hier gibt es sicher etwas zu klauen. Wahrscheinlich hatte sie damals tatsächlich auch ein paar Leckereien mitgehen lassen. Danach kam sie …

Das erste Abendmahl

07.08.2017
Wenn Muslime zum lebendigen Glauben an Jesus Christus finden, erinnert oft vieles an urchristliche, biblische Zeiten. So geschehen in einem arabischen Land beim ersten Abendmahl einer Gruppe von «jungen» Jesusnachfolgern.

Sicherheit im Taxi

24.07.2017
Manuel lebt und arbeitet mit seiner Familie in einem Land in dem der Verkehr für Schweizer Verhältnisse ziemlich kriminell abläuft – die Todesrate auf den Strassen ist etwa 10x so hoch wie in der Schweiz. Jeder fährt wie es ihm passt und so schnell wie das Auto hergibt! Natürlich alles ohne Sicherheitsgurte. Aus Sicherheitsgründen entschieden sich Manuel und seine Familie, …

Lebendiges Wasser dank einer defekten Pumpe

12.06.2017
Der Brunnen des Dorfes hatte die Bewohner immer gut mit Wasser versorgt. Die Wasserpumpe wurde durch den Generator des Dorfes betrieben. Nun aber, nach sechs Monaten, gab der Generator keinen Laut mehr von sich. Kein Strom bedeutete kein Wasser. Farha, eine Jesusnachfolgerin des Dorfes, beschloss, sich mit ihrem Esel auf den Weg ins Nachbardorf zu machen um dort Wasser zu holen. Das Dorf war etwa eineinhalb Stunden entfernt. Sie nahm zwei Nachbarsjungen mit, die ebenfalls für ihre Familie Wasser holen sollten.

Der schmale Fluchtweg

01.05.2017
Während seines Auslandeinsatzes stand Joel vor der riesigen Moschee auf der belebtesten Strasse einer Millionenstadt. Es war der heilige Monat Ramadan. Die Strasse war vollgestopft mit muslimischen Männern, die auf den Sonnenuntergang warteten, der das Ende des Fastentages markierte. Strassenverkäufer blockierten die Bürgersteige mit ihren mobilen Küchen und füllten die späte Nachmittagsluft mit herzhaften und süssen Gerüchen. Joel fühlte sich wie auf dem Jahrmarkt oder an einer riesigen Party.

Sich selbst getauft

01.02.2017
Mahmud wünschte getauft zu werden. Dies, nachdem sich einige Mitarbeiter über mehrere Monate mit ihm getroffen und viele Stunden über Gott und die Welt geredet und oft auch in der Bibel gelesen hatten. Wie aber kann dies in Arabien geschehen?
Anmelden