ICH GEHE DA HIN, WO DER NAME VON JESUS CHRISTUS NOCH UNBEKANNT IST.

Apostel Paulus in Römer 15, 20

VON GOTT IN DEN DIENST BERUFEN

Es gibt viele Faktoren, die eine Berufung beeinflussen, bzw. ausmachen. Der entscheidende ist sicherlich Gott. Er ist derjenige, der die Seinen beauftragt und uneingeschränkt führen darf. Gott ist dein Herr und Hirte. Seine Führung und liebende Fürsorge sind das Beste was es gibt. Deine persönliche Berufung fängt also damit an, dass du dich diesem guten Hirten (Ps 23) vollumfänglich anvertraust.

Berufung hat erst mal nichts mit Geografie oder einem bestimmten Dienst zu tun, sondern mit Jesus Christus, in dem die Gläubigen zu seinem Reich und Herrlichkeit (1 Thess 2, 12), seiner Gnade (Gal 1, 6), seiner Freiheit (Gal 5, 13), seinem Frieden (Kol 3, 15) und zu seiner einzigartigen Hoffnung (Eph 4, 4) berufen sind.

Aus diesem Sein in Jesus erfolgt jetzt das Tun mit und für Jesus. Das beginnt bei deiner Berufung zur Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater (1 Kor 1, 9) und zu einem geheiligten Lebenswandel (1 Thess 4, 7) der Gott verherrlicht (2 Thess 1, 11–12). Das ist die Basis dafür, dass Berufung zur Sendung wird.

Wie spricht Gott zu dir?

Wie Gott zu dir spricht und dir deinen persönlichen Weg zeigt ist sehr unterschiedlich. Das kann in irgendeiner Weise direkt erfolgen wie bei Jesaja (Jes 6, 8) oder aufgrund von nüchternen Umständen, Fakten und Informationen, die du entweder schon hast oder dir gezielt aneignest. Ein gutes Beispiel dafür ist Nehemia (Neh 1, 1–3), den die harten Tatsachen ins Gebet trieben (Neh 1, 4–11) und der sich letztlich selber der Herausforderung stellte (ab Neh 2).

Vielleicht wünschst du dir eher Ersteres, nämlich das direkte Reden Gottes und dabei eine möglichst detaillierte und auf Langfristigkeit angelegte konkrete Berufung. Tatsächlich aber ist das Zweite üblicher. Jemand sagte einmal: «80 % der Berufung besteht aus Information.» Setze dich mit Gottes weltweitem Wirken und dessen Auswirkungen auseinander. Beginne für jene Volksgruppen zu beten, die noch keinen Zugang zu Jesus haben. Gerne helfen wir dir mit aktuellen Infos über Unerreichte.

Dein Typ und Gottes Reden

Natürlich hat jeder Mensch seine Gaben, Neigungen und Stärken – und somit seine persönlichen Interessen. Gott wäre aber nicht Gott, wenn er dir nicht dort begegnen könnte und dich anzusprechen imstande wäre, wo du dich innerlich auch befindest. Bei den einen ist das eher auf der Projektebene oder im Bereich der beruflichen Möglichkeiten, andere spricht ein spezielles Teamkonzept an, eine Volksgruppe oder eine geografische Region, wiederum andere sind Teil eines umfassenden partnerschaftlichen Konzeptes zwischen ihrer sendenden Gemeinde, oder deren Denomination, und Frontiers, etc.

Während sich der Sachorientierte eher zu Strategien und Konzepten hingezogen fühlt, liegen dem menschorientierten Typus Volksgruppe, Team und Teamleiter näher. Berufung hat aber in jedem Fall sehr viel mit Strategie und Planung zu tun. Gottes Handeln zeugt davon.

Es gibt auf der ganzen Suche nach der Berufung aber letztlich kein Richtig oder Falsch, so lange sie aufrichtig, von ganzem Herzen und ohne Einschränkung vor Gott geschieht.

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