ICH GEHE DA HIN, WO DER NAME VON JESUS CHRISTUS NOCH UNBEKANNT IST.

Apostel Paulus in Römer 15, 20

Corona-Krisenhilfe

Rund 40 Frontiers-Teams helfen in der islamischen Welt den Betroffenen der Corona-Krise in diesen Ländern: Ägypten, Aserbaidschan, Äthiopien, Afghanistan, Bosnien, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Jordanien, Kaukasus, Krigistan, Libanon, Libyen, Malaysia, Marokko, Niger, Pakistan, Philippinen, Sansibar, Sudan, Tschad, Tunesien und Vereinigte Arabische Emirate. 

Sie engagieren sich primär in der Verteilung von Lebensmittelpaketen und medizinischer Hilfe. Sie beten aber auch für die Hilfeempfänger und viele Bibelentdecker-Gruppen sind bereits entstanden. 

Spenden

Zahlungszweck: «Corona-Krisenhilfe»
 

Indien – einer Familie wird aus grosser Not geholfen

Corona_Indien.jpgAnsar Ali Ansari ist ein Weber und Händler in Indien. Er verkaufte Stoffe und Tücher. In der Zeit des Lockdowns wurde sein Geschäft schwer in Mitleidenschaft gezogen und musste letztendlich schliessen. Seitdem hat er kein Einkommen mehr. Seine Familie bleibt oft ohne eine richtige Mahlzeit am Tag.

Eines Tages hat unser Mitarbeiter Abu Tahir von der Situation dieser Familie erfahren. Er will ihnen helfen und bereitet Lebensmittelpakete mit Reis, Dal, Salz und Zucker für sie vor.

Als die Familie einmal mehr hungrig schlafen geht, hören sie plötzlich jemanden an ihre Tür klopfen. Alis Tochter geht hin, um sie zu öffnen. Der Besucher fragt nach ihrem Vater. Als Ali und seine Familie kommen und sehen, wer sie besucht, trauen sie ihren Augen kaum. Ein Mann steht vor ihrer Tür mit einem Paket voller Lebensmittel. Zuerst meinen sie, es sei ein Engel, der gekommen ist, um ihr Leben zu retten.

Abu Tahir teilt das Evangelium mit ihnen und erklärt, wie Isa Al Masih für die Welt gestorben ist. Tränen laufen Ansar Ali übers Gesicht. Als Abu Tahir ihn fragt: «Warum weinst du Ansar Ali?», erzählt er Abu Tahir, dass er die Christen und Isa Al Masih (Jesus) einst hasste und dachte, dass sie die schlimmsten Menschen seien. Er erzählt weiter: «Aber jetzt erfahre ich, dass Isa Al Masih mein Erlöser ist und dass er für meine Sünde gestorben ist, damit ich mit ihm in Jannat (Paradies) sein kann. In der gleichen Nacht vertraut die ganze Familie Isa Al Masih ihr Leben an!
 

Kaukasus – Lebensmittelpakete als Türöffner

Damals im März, als die Kaukasus-Region von der Covid-19-Pandemie heimgesucht wurde, überlegte und betete das Team vor Ort gemeinsam mit anderen, wie sie als Gemeinschaft von Gläubigen den betroffenen Menschen in ihrer Stadt helfen könnten. Schnell wurde klar, dass sie Lebensmittel an Bedürftige verteilen wollten. Dabei war es ihnen wichtig, lokale Gläubige miteinzubeziehen sowie auf Beziehungen zu fokussieren, denn sie wollten nicht nur äusserlich helfen, sondern auch das Evangelium weitergeben können.

Kaukasus.jpgSieben lokale Gläubige erklärten sich bereit, bei der Verteilung zu helfen. Sie wurden geschult, Familien auszuwählen und das Evangelium weiterzugeben. Seit April wurden nun wöchentlich 30 Pakete vorbereitet und verteilt.

Jetzt, da sich das Projekt dem Ende nähert, macht sich eine grosse Dankbarkeit breit. Gott hat diese Aktion gebraucht und sehr gesegnet. In den letzten Wochen konnten die Verteiler für viele beten. 30 Familien erhielten existenzielle Hilfe. 18 Familien waren auch offen für das Evangelium. Sechs Personen entschieden sich, Jesus nachzufolgen, und öffneten ihre Häuser für regelmässiges Bibelstudium.

Wir beten, dass diese Beziehungen sich vertiefen und auch weiter bestehen, wenn es keine Lebensmittelpakete mehr gibt.
 

Libanon – Katastrophe in Beirut während Corona-Krise

Mit Fr. 200.– pro Familie sind wir dran, über 800 Familien zu unterstützen. Helfen Sie mit?

Hafen.jpgNach der verheerenden Explosion, die am 4. August 2020 den Hafen von Beirut zerstörte und aufgrund ihrer Heftigkeit viele Geschäfte und Wohnungen im Umkreis von mehreren Kilometern schwer beschädigte, wurden fast 300'000 Menschen ganz oder teilweise obdachlos. Unter denjenigen, die angesichts dieser beispiellosen Tragödie verzweifelt und hoffnungslos sind, befinden sich 25'000 Hafenarbeiter und ihre Familien. Aufgrund der Zerstörung des Hafens haben sie buchstäblich über Nacht ihre Arbeit verloren. Darunter sind auch über 800 Flüchtlingsfamilien (insgesamt etwa 4'000 Personen), die in Flüchtlingslagern in Beirut leben und im Hafen arbeiteten. Sie werden als dringend hilfsbedürftig eingestuft. Nebst der Corona-Krise hat nun zusätzlich der plötzliche Arbeitsausfall durch die Explosion im Hafen dazu geführt, dass sie ihre Existenzgrundlage verloren haben.

Muslimische Flüchtlinge, die Jesus nachfolgen, waren ab 2012 an einem ähnlichen Projekt beteiligt. Viele der Flüchtlinge, die vor dem Krieg in Syrien flohen, erhielten praktische Hilfe, wurden aber durch dieses ganzheitliche Hilfsprojekt auch mit Jesus bekannt gemacht und zu seinen Nachfolgern. Seit über zehn Jahren beten viele Menschen darum, dass sich diese Bewegung unter diesen Flüchtlingen im Libanon bis nach Beirut ausbreitet. Könnte dies ein «Kairos-Moment» wie in Apostelgeschichte 16, 9–10 sein? Wir hoffen es und beten dafür!

 

Zentralasien – ein Hausbesuch

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Hilfe in Zentralasien


Corona-Hilfe von Frontiers

Die Corona-Pandemie verbreitet Verunsicherung und Angst. In vielen islamischen Ländern sind die Auswirkungen verheerend. Die Grenzen sind dicht, Ausgangssperren wurden verhängt, die Sorge greift um sich.

Viele Menschen wurden bereits arbeitslos oder können ihre Waren nicht mehr verkaufen. Trotzdem steigen die Lebensmittelpreise. Die meisten Menschen besitzen keine Rücklagen und leben von der Hand in den Mund. Auch gibt es fast in keinem der Länder ein staatlich-soziales Netz, das sie auffängt. Wer heute kein Geld verdient, hat übermorgen vielleicht schon nichts mehr zu essen. Wie können sie diese Krise durchstehen? Wie kommen sie kostenlos an Lebensmittel? Und wer gibt ihnen Hoffnung für die Zukunft?
 

Eine Reaktion eines Dorfältesten

Ein Frontiers-Team hilft, indem es 160 Familien in Nordafrika Lebensmittelpakete zur Verfügung stellt. Der einheimische Mitarbeiter, der das Projekt umsetzt, heisst Henry und hat einen muslimischen Hintergrund.

Henry brachte 60 Pakete in seine Gegend in den Bergen. Das Dorf hat eine WhatsApp-Gruppe für Menschen in der Umgebung. In dieser Gruppe schrieb vor drei Tagen einer der Dorfältesten: «Seht, dieser Mann geht nicht in die Moschee. Aber er kam, um in diesen schwierigen Zeiten zu helfen. Was zählt, ist nicht deine Religion, sondern was du damit machst.»

Hilf mit!

Hilf uns, dass wir in dieser Krisenzeit die Liebe Gottes ganzheitlich weitergeben und Hoffnung verbreiten können. Wir sehen immer wieder, wie muslimische Menschen – so wie der Dorfälteste – in Krisenzeiten geistlich offen sind.

Gemeinsam mit dir wollen wir unseren Mitarbeitenden vor Ort die nötigen Mittel zur Verfügung stellen, damit sie Lebensmittel und andere lebenswichtige Dinge an ihre muslimischen Nachbarn weitergeben können. Mit rund 50 Franken kann in Bosnien eine ganze Familie einen Monat lang versorgt werden.

Vielen herzlichen Dank!


Spenden

Zahlungszweck: «Corona-Krisenhilfe»

(Sollten mehr Spenden als benötigt eingehen, werden die Mittel für ähnliche Projekte verwendet.)

RIN: Wie Frontiers in Krisensituationen hilft

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RIN – Rapid Intervention Network

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