ICH GEHE DA HIN, WO DER NAME VON JESUS CHRISTUS NOCH UNBEKANNT IST.

Apostel Paulus in Römer 15, 20

Tschad – Das Evangelium macht Schule

Weil das Schulsystem versagt, haben einheimische Christen die Initiative ergriffen und eigene Schulen gegründet. Diese sind bei Muslimen ebenso beliebt wie bei Christen. Was für eine Chance, die junge Generation mit Jesus bekannt zu machen!

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Tschad – das Evangelium macht Schule

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Bildungsmisere...

Der Tschad findet sich in internationalen Bildungsstatistiken regelmässig auf den letzten Plätzen. Dies hat vielerlei Gründe: In vielen Klassenzimmern sitzen über 150 Schüler, Arbeitsmaterial ist kaum vorhanden und die Streiks der Lehrer behindern ein regelmässiges Lernen. Tragischerweise können die meisten Kinder nach der Primarschule weder lesen noch schreiben.

... wird zur offenen Tür

Diese Situation führte zu Schulgründungen durch einheimische Kirchen. Die christlichen Privatschulen werden von immer mehr muslimischen Eltern und Dörfern gewünscht. Momentan gibt es über 40 solcher Schulen – eine wunderbare Chance, die nächste Generation mit dem Evangelium bekannt zu machen!

Aus- und Weiterbildungen für Lehrpersonen

Die Lehrpersonen sind nicht oder nur wenig ausgebildet. In regionalen Fortbildungen, pädagogischen Schulungen und Unterrichtsbesuchen werden Lehrpersonen begleitet und geschult. Ab 2017 wird zudem ein Ausbildungsprogramm für Lehrpersonen starten, in dem junge Menschen ein Jahr lang geistlich und pädagogisch geschult und für die Arbeit in einer christlichen Schule im muslimischem Umfeld vorbereitet werden.

Curriculum und Material für Bibelunterricht

Viele christliche Schulen wollen biblische Inhalte vermitteln, wissen aber nicht wie und haben auch kein Material hierfür. Wir entwickeln ein dem Kontext im Tschad angepasstes Curriculum für den Bibelunterricht. In fünf über das Jahr verteilten Schulungstagen werden die Lehrpersonen angeleitet, bereit gestellte Bibelbücher in der Klasse zu gebrauchen und dazu vertiefende Unterrichtsideen umzusetzen.

Neugründungen

Die christlichen Schulen müssen sich durch das bescheidene Schulgeld der Kinder oder die Unterstützung der einheimischen Gemeinden selbst finanzieren. Vor allem in den ersten Jahren ist dies eine grosse Herausforderung! Wir geben neuen Schulinitiativen Starthilfe, indem wir sie beim Erwerb von Tafeln, Tischen, Bänken und ähnlicher Grundausstattung unterstützen.

Bücherkisten

Die meisten Kinder im Nord-Tschad haben noch nie ein Buch gesehen. Wozu also Lesen lernen? Wir statten Schulen mit tragbaren Kisten voller Kinderbücher aus und schulen die Lehrpersonen, wie sie diese in einer wöchentlichen «Bibliothekszeit» in ihren Klassen zur Lesemotivation und -förderung einsetzen können.

Frontiers unterstützt im Tschad auch Folgendes:

  • Schulung lokaler Christen, wie sie Muslimen dienen können
  • Unterstützung von 300'000 Flüchtlingen aus dem Sudan
  • Über 50 unerreichten Volksgruppen dienen

Gebet:

«Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann bauen die Arbeiter umsonst.»
Psalm 127, 1

Wir bringen die oft umkämpfte Arbeit der Schulen im Norden regelmässig vor Gottes Thron und suchen Leute, die mit uns für die christlichen Lehrer und ihre vielen, vielen muslimischen Schüler einstehen. Betest du mit?

Vision:

  • Durch die Schulung der Lehrer erhalten im Nord-Tschad Tausende von Kindern bessere Zukunftschancen.
  • Sie hören das Evangelium in einer für sie verständlichen Weise.
  • Die ganze Gesellschaft wird positiv verändert.

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