Der Islam ist für viele Menschen unserer Gesellschaft ein Reizwort. Die Integrationsfähig- und -willigkeit von Muslimen wird angezweifelt, ihre Aufrichtigkeit in Frage gestellt, ihre Gewaltbereitschaft betont und somit die Angst vor ihnen geschürt. Distanz und Ablehnung gegenüber Menschen muslimischen Glaubens sind eine Tatsache, die größtenteils selbst vor Nachfolgern Jesu nicht Halt macht.
Frontiers ist überzeugt, dass diese Grenzen überwunden werden müssen. Das Wort Gottes fordert in besonderer Weise dazu heraus: „Und sucht das Beste, den Frieden der Stadt, in die ich euch geführt habe und betet für sie zum HERRN“ (Jeremia 29, 7). Was bedeutet diese Aufforderung für Frontiers konkret? Was bedeutet es, den Frieden in den Städten und Dörfern dieser Welt zu suchen und den Menschen Gutes zu tun?
Zunächst fordert es heraus, den Menschen wohl zu tun und ihnen ganz praktisch zu helfen. Dort, wo Hilfe benötigt wird, möchten wir anpacken und selbstlose Nächstenliebe praktizieren. Durch humanitäre und wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit tragen Frontiers-Mitarbeiter zur ökonomischen Entwicklung vieler Gebiete in der islamischen Welt bei. In diesen Projekten wird ein professioneller Standard realisiert, der den Menschen dient und ihnen eine Perspektive gibt. Um das zu gewährleisten, arbeitet Frontiers mit Mitarbeitern, die die jeweilige Landessprache erlernen und die ihre Projekte kulturangepasst und nachhaltig gestalten. Frontiers-Mitarbeiter haben sich in vielen Teilen der islamischen Welt durch ihre Liebe zum Nächsten hervorgetan.